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Rückblick Dezember 2013

ADVENTZEIT
v. Brigitte Kemptner

Weihnachtsduft steigt in die Nase,
ein Hauch von Nüssen, Mandeln fein.
Tannenzweige in der Vase,
dazu verzaubert Kerzenschein.

Den Teig geknetet mit den Händen,
die Kinder stechen Plätzchen aus.
Bunter Schmuck hängt an den Wänden,
Ein Wohlgeruch im ganzen Haus.

Der Ofen macht jetzt Überstunden,
backt Zimtsterne und Marzipan.
Die feinen Lebkuchen, die runden
und Spritzgebäck – allem voran.

Am Abend sitzt man hin und wieder
In trauter Runde, froh gestimmt.
Singt mit den Kindern Weihnachtslieder,
wenn im Kamin das Feuer glimmt.


So klingt Weihnachten!
Wenn auch wegen der milden Außentemperaturen es nicht nach Advent- und Weihnachtszeit aussah, in unserer Einrichtung war es vom 01. Dezember an weihnachtlich. Das war nämlich gleichzeitig der 1. Advent und unsere Bewohner wurden musikalisch und lyrisch auf die nun folgenden heimelnden und besinnlichen Wochen eingestimmt.
Fast gleichzeitig verbreitete sich Weihnachtsduft in unseren Nasen, es wurden in fröhlichen Runden mit vielen Bewohnern Plätzchen gebacken. In diesen Stunden kamen gute Erinnerungen von früher auf und viele bekannte Adventslieder wurden ganz spontan angestimmt. Auch lud Herr Lubos unsere Bewohner in einer musikalischen Adventsstunde wieder zum Mitsingen ein. Dieses klappt nicht nur für die 1. Strophe.

Kreativ gestalteten viele fleißige Hände unserer Bewohner in gemütlichen Stunden unsere Weihnachtsschachteln, welche später zum Weihnachtsfest Überraschungen aus der Küche beinhalten sollen. Die Farben rot, grün und weihnachtliche Motive kamen zum Einsatz.

Einen Tag vor dem „Nikolaus“ bescherten uns die Kinder der Kita „Onkel Toms Hütte“ ihr fleißig eingeübtes Weihnachtsprogramm. Auch wenn nicht alle Bewohner die zarten Kinderstimmen verstehen, ihr Anblick haucht ihren Augen ein freudiges Leuchten ein.

Am Wochenende der 1. Adventswoche folgte ein Chorkonzert der Neuapostolischen Kirche. Stimmgewaltig rissen sie unsere Bewohner in ihren Bann und ließen sie mit einstimmen.

Am 2. Advent verzauberten die bekannte Jodlerin Doris Schmidt und Partner unser Haus in ein weihnachtlichtes Event. Stürmischer Applaus unserer Bewohner zeigte uns, auch im Dirndl kann auf Weihnachten eingestimmt werden.

Ein besonderes Erlebnis war für einige Bewohner die Fahrt auf den Weihnachtsmarkt nach Wernigerode. Der Besuch brachte ihnen den Geruch von Glühwein, gebrannten Mandeln und anderen weihnachtlichen Leckereien in die Nasen. Gemütlich ließen wir diesen Ausflug in einem angrenzenden Café ausklingen.

Zwischen all unseren gewohnten Aktivitäten gab es mit weiteren Backen von Plätzchen, Gottesdienst mit Posaunenklängen, sowie den Adventnachmittagen zum 3. + 4. Advent
weitere Einstimmungen auf die kommende Weihnacht.

Unter diesem Thema standen auch unser Damen- und Herrenabend im Dezember. Besonders der Kirschpunsch mit seinen weihnachtlichen Gewürzen verbreitete Weihnachtsstimmung unter den Damen.

Die Schüler (2.Lehrjahr) der Altenpflegeschule aus Elbingerode brachten unseren Bewohnern in einem Singspiel den wahren Sinn der Weihnacht nahe. Gut einstudiert und mit historischen Gewändern sorgten sie für weihnachtliche Erinnerungen an frühere Zeiten.

Für 9 Bewohner, welche in den letzten Wochen des Jahres Geburtstag hatten, gab es eine extra für sie hübsch eingedeckte Geburtstagstafel und sie ließen sich Torte und Gebäck bei netten Gesprächen schmecken.

Am Samstag vor den 4. Advent führten die jüngeren Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchgemeinde Blankenburg unter Anleitung unserer Pfarrerin Frau Beyer und Kantor Opfermann mit 4 Jungbläsern ein Krippenspiel auf. Zwischen den einzelnen Szenen luden uns die Posaunen zum Mitsingen bekannter kirchlicher Weihnachtslieder ein. Diese Aufführung war ein freudenreiches Erlebnis für die teilnehmenden Bewohner.

Steigern konnte diese weihnachtliche Atmosphäre nur noch unsere gemeinsame Advents- und Weihnachtsfeier am Vortag des Heiligen Abends mit gut statuierten Weihnachtsmann, welcher natürlich zum Aufsagen von kleinen Gedichten und Liedern anregte. Nachdem gemeinsamen Kaffeetrinken im Foyer verzauberten uns der Bariton Herr Thomas Nürnberg und Begleitung am Klavier mit Melodien einer friedvollen Weihnacht.

Heiligabend lauschten unsere Bewohner der Lukasgeschichte und an beiden Festtagen gab es während des gemütlichen Beisammenseins einen Weihnachtsfilm und zum letzten Mal in diesem Jahr Lieder und Geschichten zum Thema Weihnachten. Der fehlende Schnee und sehr milde Temperaturen brachten unserer weihnachtlichen Stimmung keinen Abbruch.

Am Silvestertag lassen wir mit den Bewohnern noch einmal das Jahr 2013 Revue passieren und hoffen auf ein friedliches, glückliches und gesundes neues Jahr!   



Rückblick November 2013

Ja, das ist Novemberspaß!
Und die Scheiben, wie sie rinnen!               
Und die Wolken, wie sie spinnen                  
ihren feuchten Himmelstau      
ur und ewig, trüb und grau!
Auf dem Dach die Regentropfen :
wie sie pochen, wie sie klopfen!
Und an jeder Traufe hängt
Trän' an Träne dicht gedrängt.
O, wie ist der Mann zu loben,
der solch unvernünft’ges Toben
schon im voraus hat bedacht
und die Häuser hohl gemacht!
So dass wir im Trocknen hausen
und mit stillvergnügtem Grausen
und in wohl geborgner Ruh
solchem Gräuel schauen zu!

So lautet die Fortsetzung von unserem Gedicht: November….
Ganz so gräulich war dieses Jahr der November wettermäßig gesehen aber nicht. Er brachte uns viel Sonnenschein und wir nutzten diese Wärme, um mit unseren Heimbewohnern noch recht oft die frische Luft zu genießen.

Kreativ folgten unsere Bewohner einem Aufruf der Stadt Blankenburg, für den 2. Advent zum 13. Sterntaler Weihnachtsmarkt Windlichter zu basteln, um von der Innenstadt bis zum Schloss den Fußweg in ein Lichterfest zu verwandeln. In mehreren Stunden gestalteten sie mit viel Freude fast 100 Einweckgläser mit Motiven der Jahreszeit. Wir finden, ein stolzes Ergebnis.

In der ersten Hälfte des Monats folgten unsere Herren der Einladung zu einem Stammtischabend. Diese gemütliche Zeit mal ganz ohne Damen und mit Gesprächen, welche nur unter Männern stattfinden, genießen sie bei einem Glas Wein oder Bier mit den dazugehörenden Knabbereien.

Über den ganzen Monat verteilt, nutzen viele Heimbewohner die bunte Vielfalt unserer Angebote, z.B. Küchenhilfe, Bewegungsspiele, Gesellschaftsspiele, gemeinsame Filmvorführungen, Gedächtnistraining, Singstunden, Lesegruppen, Kreative Gestaltung, Erinnerungstherapie und natürlich sehr gern Gymnastikstunden. Letzteres gibt es in mehreren Gruppen, je nach Beweglichkeit und Möglichkeit der Bewohner. Täglich gibt es viel Freude und Zuwendung in Einzelbetreuungen für unsere Bewohner, welche an Demenz erkrankt sind. Sogar ein im Garten gefundenes leeres Zaunkönignest entlockte ihnen viele Erinnerungen aus Kindertagen und früherer Gartenarbeit – es war ein Staunen, Fühlen und Erzählen…….

Besonders viel Gemütlichkeit brachte der Kaffeehausnachmittag. Für ein paar Stunden wurde das Foyer der Einrichtung in ein Café verwandelt. In passender Bedienkleidung wurden ihnen nach aufgegebener Bestellung Kaffee in vielen Variationen, oder auch Kakao mit oder ohne Sahne serviert. An den mit Kerzen dekorierten Tischen unterhielten sich unsere Bewohner untereinander in angenehmer Atmosphäre. Solch ein Nachmittag wird in den kommenden Wintermonaten nochmals folgen.

Für 14 Geburtstagskinder der Monate September und Oktober fand ein gemeinsames Kaffeetrinken mit Geburtstagskuchen an einer besonders für sie geschmückten Tafel statt. Bei entsprechender Hintergrundmusik und netten Gesprächen ließen sie sich zur Erinnerung an ihren Geburtstag verwöhnen.

Unsere Damen kamen aber im November auch nicht zu kurz, für sie gab es wie jeden Monat ihren Damenabend. Für diesen Abend machen sie sich besonders schick und genießen die Stunden bei einem gemeinsam ausgewählten Gesprächsthema, worüber nur Frauen reden können, dazu natürlich eine leckere Fruchtbowle und etwas zum Naschen.

Wie jeden Monat gab es aber auch den evangelischen Gottesdienst, die katholische Messe und das Angebot einer Bibelstunde.
Den Abschluss unserer Angebote im November bildete ein Dia-Vortrag mit neuen Eindrücken von „Bangkok“. Dieser Vortrag war wie stets sehr gut besucht, denn unsere Bewohner folgen gern Bildern und Reiseberichten in ferne Länder.

Den Monat November verabschieden wir mit der Umdekorierung der gesamten Einrichtung.
Fleißige Hände verwandelten sie unter Anleitung von Frau Severin von der herbstlichen Deko in ein Weihnachtsmärchen…..und so wollen wir den Advent begrüßen…..

Stimmungsvoller Advent

1 Opa ruht im Ohrensessel,
mit der Zeitung in der Hand
und die Oma löst die Fessel
von dem Braten ganz entspannt.

2 In der Küche blühen Fenster,
draußen ist es bitterkalt
und es ziehen Rauchgespenster
durch den schmalen Deckelspalt.

3 Sie verbreiten Festtagsdüfte,
kitzeln Opas alte Nas',       
wirbeln Schatten durch die Lüfte,
blasen Kerzen nur zum Spaß.

4 Und im Ofen geht der Stollen,
später wird er schneebestäubt
und die kleinen Kätzchen tollen
bis sich Opas Nacken sträubt.

5 Langsam geht es an die Tafel,
alle Geister sind dabei,       
große, kleine mit Geschwafel
schlemmen Omas allerlei.

6 Draußen leuchten Sternenlichter,
leise rieselt Pulverschnee,
alle rücken etwas dichter,
in dem Haus der guten Fee.

7 Immergrüne Tannenzweige,
schmücken einen Lichterkranz
und der Opa greift zur Geige
spielt zum leichten Flockentanz.



Rückblick Oktober 2013

Das kalendarische Ende der Sommerzeit bedeutet: Die Sommerdeko muss der Herbstdekoration weichen. So gestalteten viele fleißige Hände unsere Einrichtung in herbstbunten Farben. Nun schmücken bunte Drachen, farbenfrohe Blätter und auch Kürbisse in allen Formen und Farben alle Wohnbereiche.

Am 1. Oktobertag wurde von unseren Bewohnern für alle ein leckerer Apfelkuchen gebacken. Wir stellten fest, was man mit und aus diesem Obst alles machen kann und entschieden uns, ein Apfelfest zu gestalten. Vormittags bereiteten wir mit den Bewohnern wie früher aus Äpfeln mit Entsaftern frischen Apfelsaft zu. Das war eine wahre Freude! Am Nachmittag gab es leckere Apfelbowle und viele Geschichten rund um den Apfel. Dieser Tag war für unsere Bewohner eine gelungene Abwechslung.

Natürlich wurde auch der 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) entsprechend in der Beschäftigungsgruppe behandelt.

Im Oktober standen der Gottesdienst und auch die Bibelstunde ganz im Zeichen eines wichtigen Kirchenfestes, dem Erntedankfest. Es war uns möglich, für diese Zeit eine herrliche Erntekrone im Foyer der Einrichtung aufzuhängen.

Unsere beiden Kaffeefahrten in diesem Monat führten unsere Bewohner in den Oberharz nach Benneckenstein ins Café Waldschlösschen und ins beliebte Selketal. An beiden Tagen war uns die warme Sonne hold und ließ das Herbstlaub in den herrlichsten Farben leuchten. Diese Farbenpracht stellte die leckeren Kuchen glatt in den Hintergrund.

Natürlich erfreuten sich alle wieder an den Melodien, welche in musikalischen Stunden zum Mitsingen einluden.

Der Herrenabend stand dieses Mal unter dem Motto: Vereinsleben früher und heute. Das war ein Thema ohne Ende, Fortsetzung folgt. Unsere Küche unterstrich die gemütliche Herrenrunde mit Bier, Wein und Chips.
Unsere Damen kamen natürlich nicht zu kurz, ihr Abend stand ganz passend unter dem Thema: Herbst. Auch sie freuten sich über ein spritziges Getränk und einige Knabbereien.

Ein besonderer Höhepunkt im Monat war das Harzfest. Brauchtum, Harzer Lieder und Geschichten gab es am Vormittag, sowie echt typisch: Schmalzstullen mit Harzkäse und saurer Gurke. Wir betreuten unsere Bewohner dazu in hübscher Trachtenkleidung. Am Nachmittag wurde im Foyer laut gejodelt – ein ganz besonderer Ohrenschmaus. Diese vorgetragene Volksmusik kam so gut an, dass mehrere Zugaben folgten.

Zu Ende ging der Oktober mit einem Dia-Vortrag über unsere Hauptstadt Berlin und natürlich mit Gedanken zum Reformationstag.

Sollte uns der kommende Monat November viel Nebel und Kälte bringen, sorgen wir mit gemütlichen Kaffeehaus-Nachmittagen und unserem Lichterscheinfest für genügend Wärme……


November
Solchen Monat muss man loben;   
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein,
und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist 'ne wahre Pracht.

Seht das schöne Schlackerwetter!   
Und die armen welken Blätter,
sie tanzen in dem Wind und
so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und
zwirbelt und sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn' Unterlass;
Ja, das ist Novemberspaß!



Rückblick September 2013

Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind…....

Mit dieser 1. Strophe des Herbstliedes, dessen Text bereits 1782 vom Schweizer Dichter Johann Gaudenz von Salis-Seewis verfasst wurde, möchten wir unseren Monat September einleiten.

Wettertechnisch gab es im September noch sehr warme Temperaturen von 30 °C bis hin zu kühleren Temperaturen in Richtung 0 °C. Anpassungsfähig, wie unsere Bewohner sind, versuchten wir die Beschäftigungen jedem Wetter gerecht zu werden. So fanden Herren- und Damenabend leider nicht mehr in unserer schönen Gartenanlage, sondern im gemütlichen Wohnzimmer des Obergeschosses statt. Unsere Herren gestalten ihren „Abend“ vom Thema und von den kulinarischen Getränken und Leckerein her, wie ein „Stammtisch“ aus früheren Tagen. Und wenn unsere Herren mal so unter sich sind, kommen sie auch vom 100sten ins 1000ste. Sie genießen es einfach …….

An sonnigen Nachmittagen waren unsere Gartenmöbel zum Relaxen im warmen Sonnenschein sehr gefragt und wir unternahmen mit vielen Bewohnern Spaziergänge in den angrenzenden Park. Auch zum Abgrillen genossen unsere Bewohner die Sonne und Wärme auf der Terrasse.

Unsere erste Kaffeefahrt im September führte uns durch den sonnendurchfluteten Harz ins Landhaus „Tonmühle“. Dort erwartete unsere Bewohner wieder eine hübsch eingedeckte Kaffeetafel. Auch entdeckten dieses Mal einige Mitfahrer, dass die Küche auch kleine Leckerlis ohne Zucker und Sahne bereit hält und probierten sie mit Genuss. 2 Wochen später führte uns der Weg nach Sophienhof auf die „Ziegenalm“. Landschaftlich liegt diese auf einem Hochplateau, hunderte von Ziegen weiden auf samtweichen Wiesen – ein Augenschmaus für die Bewohner. Im Angebot ist stets auch Ziegenmilcheis, welches den Bewohnern auch schmeckt und sie in die Vergangenheit schwelgen lässt… An diesem Nachmittag merkten wir durch den frischen Wind, dass der Sommer sich doch dem Ende nähert. Auch ließen mehrere Baumarten schon manch gefärbtes Blatt fallen.

In der Mitte des Monats fand unser Herbstfest statt. Dazu wich die Sommerdeko der Herbstdekoration. Nun begrüßt uns im Eingang des Foyers wieder in Wandertracht ein Ehepaar mit Rucksack und Wanderstock. Bunte Blätter und fröhliche Drachengesichter bringen in unseren Bewohnern auch viele Erinnerungen an ihre Jugend und Familie mit Kindern hervor. Diese werden dann in gemütlichen Klönrunden aufgenommen.

Am Vormittag des Herbstfestes ließen die Kinder des nahe gelegenen Kindergartens ihre gut gelernten Herbstlieder hören. Ich glaube unsere Bewohner sind beim Zuhören vor Freude aufgeregter, als die „Kleinen“. Abgerundet wurde das Vormittagsprogramm mit Geschichten über den Herbst. Am Nachmittag kam die „Olle Oma“, alias Frau Kilian, welche unsere Bewohner nicht nur mit Liedern und ihrem Temperament zum Mitsingen aufforderte, sondern wir hörten auch manch lustiges Gedicht. Rundherum war es eine fröhlich bunte Einstimmung auf den folgenden Herbst.

Natürlich kamen unsere Gruppen- und Einzelangebote nicht zu kurz. Es wurde wie gewohnt geklönt, geturnt, gemalt, gebastelt, gerätselt, in der Küche Obst und Gemüse geschält, gesungen und vieles mehr. Der Gottesdienst und auch der Dia-Vortrag haben ihren festen Platz im Monatsplan.

Für 15 Bewohner gab es eine Kaffeetafel, die an ihre kürzlich erlebten Geburtstage erinnerte.
Dazu gab es Geburtstagstorte und frisch gebrühten Kaffee, etwas später in gemütlicher Stimmung den geliebten Eierlikör im Schokobecher. Diese Geburtstagskaffeerunden sind bei unseren Bewohnern sehr beliebt und sie nehmen sie auch sehr dankbar an.

Wir verabschieden nun den September mit den letzten Strophen des oben begonnen Herbstliedes:


1.
Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

2.
Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

3.
Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
Junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.



Rückblick August 2013   

Im August

Moorblüte leuchtet im Purpurkleid,
singende Bienen weit und breit.

Badende Kinder, sonnenbetaut,
plätschern im Flusse mit jubelndem Laut.

All die Lerchen aus Rand und Band,
Wanderlieder durchklingen das Land.

Und vom Himmel das leuchtendste Stück
blieb in den Blicken der Menschen zurück.

Carl Busse (1872-1918)

Dieses Gedicht von Carl Busse ist passend für den vergangenen Monat August. Mit vielen sonnigen und warmen Tagen gestattete er uns, weiterhin viele Aktivitäten unserer Beschäftigungsangebote ins Freie zu verlegen. Frische Luft tut jedem gut, nach diesem Motto folgten uns unsere Bewohner gern auf den Balkon, auf unsere geräumige Terrasse oder noch weiter in den angrenzenden Stadtpark.
So ließen sie sich wieder zu Gesellschaftsspielen, unterschiedlichen Bewegungsspielen, Lesestunden, auch kreative Stunden und natürlich vor allem zur Gymnastik einladen.

Auch unsere beiden Kaffeefahrten im August waren an schönen Sommertagen möglich. Einmal führte uns der Weg ins gern besuchte Selketal, die 2. Kaffeefahrt brachte uns ins wunderschön gelegene Waldgasthaus „Altes Forsthaus“ nach Todtenrode. Wie stets erwartete uns eine hübsch gedeckte Kaffeetafel und dieses Mal wurde uns der Kaffee wie in alten Zeiten, aus Omas Kaffeekanne eingeschenkt. Das führte zu Erinnerungen an frühere gemütliche Kaffeekränzchen …….

Der Herrenabend fand an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse statt. Unsere Herren kamen über eine anfängliche Vorstellungsrunde wieder auf ihr beliebtes Thema – die Eisenbahn. Darüber fachsimpelten sie bei einem Glas Bier, Wein und natürlich auch etwas Knabbergebäck. Dieser Abend wird stets gern angenommen und sie finden, dass es bis zum nächsten Herrenabend immer sehr lange dauert.

Einige Tage später feierten wir das Rosenfest. Unsere Küche kreierte für dieses Ereignis eine Rosenbowle und eine Rosentorte. Schon zur Kaffeezeit erfreuten unsere Bewohner die hübsch dekorierten Tische mit Rosenservietten und langstieligen Rosen in den Farben rot und gelb. Mit Rosen verschiedener Art und Farbe dekorierten wir auch das Foyer der Einrichtung und alle Bewohner genossen das Thema „Rosen“ in musikalischer und lyrischer Form – vorgetragen von „Claudias Liedertruhe“. Die vielen Dankesworte der Bewohner ließen uns erkennen, dass wir ihnen mit dem Rosenfest wieder einen Tag voller Freude gestalteten.

Der Damenabend fand wegen der doch schon vorhandenen Abendkühle im gemütlichen Wohnraum im Obergeschoss statt. Unsere Damen freuten sich schon tagsüber auf die leckere Fruchtbowle am Abend, auch greifen sie gern zum so genannten „Hüftgold“. Das Thema des Abends lautete: unser Schrebergarten. Unsere Bewohner sind noch die Generation, welche fast alle einen Schrebergarten, oder einen kleinen Garten am eigenen Haus bewirtschafteten.
Die Zeit an diesem Abend reichte nicht aus, denn sie kamen bis zum eingekochten Obst und Gemüse…..alle weiteren Erinnerungen hierzu, gibt es demnächst in einer Gruppenstunde.

Unsere festen Themen, wie Gottesdienst, Bibelstunde, Musik mit Herrn Lubos und der Dia-Vortrag von Frau Alt, fanden im August auch statt. Frau Alt führte unsere Bewohner dieses Mal durch bekannte Königshäuser.

Der Abschluss des Monats August bildete die Wahl des neuen Bewohnerbeirates. Der „alte“ Beirat wurde mit einem besonderen Abendessen in einer Gaststätte als kleines Dankeschön verabschiedet. Nun wünschen wir dem „neuen“ Beirat gute Ideen und Gedanken zum Wohl aller Bewohner unserer Einrichtung.

Wir verabschieden den August mit einem Gedicht von Heinrich Seidel und freuen und hoffen auf einen …..Altweibersommer….


Im August

Nun, geschmückt mit bunten Kränzen
bei der Abendsonne Glänzen,
unter Jauchzen und Gesang
schwankt der letzte Erntewagen,
drauf die goldnen Garben ragen,
seinen Weg zum Dorf entlang.

Von den Feldern ist geschwunden,
in den Scheuern liegt gebunden
nun des Sommers Goldgewinn,
und ein Hauch von Herbstesahnung
weht wie eine leise Mahnung
über leere Stoppeln hin.

Aber heimlich reift die Traube,
und versteckt im grünen Laube
goldner Früchte süße Last.
bald nun, nach des Frühlings Blühen
und der Sommersonne Glühen,
ladet uns der Herbst zu Gast.

Heinrich Seidel (1842-1906)



Rückblick Juli 2013

Juli, ein Sommermonat. Dieses Jahr machte er seinen Namen alle Ehre. So erlebten unsere Bewohner fast alles Einzel- und Gruppenbeschäftigungen auf der Terrasse in unserem herrlich angelegten Garten. Dort gibt es sonnige, aber auch angenehme schattige Plätze.
In der ersten Woche führte uns unsere Kaffeefahrt ins „Kloster Drübeck“. Dies ist eine sehr alte Klosteranlage. die in den letzten Jahrzehnten zu einem sehr idyllischen Ort verwandelt wurde. Innerhalb der Anlage befindet sich u. a. ein sehr gemütliches Gartencafé. Bei herrlichem Sonnenschein und noch angenehmen Temperaturen, ließen sich unsere Bewohner Eis, Kaffee und Kuchen gut schmecken. Während der Fahrt staunten sie über die üppigen Blumen, Bäume und andere Pflanzen, welche mitten im Sommer so herrlich blühen und grünen.
Da schon zu Beginn des Julis die warmen Temperaturen Vorrang hatten, fand der Herrenabend natürlich auf dem Balkon der Einrichtung statt. Neue „Herren“ stellten sich vor, da gab es gleich genug Erzählstoff und man fand gleiche Interessen beim Thema „Eisenbahn“. Dazu ein kühles Bier….der Abend wurde unvergessen.
Einen Tag später fand das große Highlight im Juli statt   -    unser Sommer-fest. Leider meinte es der Wettergott an diesem Tag nicht so gut mit uns, so fanden der Auftritt unserer Kindergartenkinder am Vormittag und auch das Musikerlebnis von Herrn Strauß mit Partnerin am Nachmittag im Foyer des Hauses statt. Beide Aufführungen brachten unseren Bewohnern sehr viel Freude und das „italienische Eis“, das geliefert wurde, war ein Genuss.
Gut kam auch unsere „Pflanzenkunde“ an, die im Garten durchgeführt wurde. Da gab es aus den Erinnerungen unserer Bewohner viel zu erzählen und mancher Gartentrick, welcher zu guten Erträgen führte, wurde verraten.
Unsere festen Themen, wie Gottesdienst, Bibelstunde, Dia-Vortrag, Claudias Liedertruhe usw., fanden zu gewohnten Zeiten statt.
Die 2. Kaffeefahrt führte mit anderen Bewohnern in den Oberharz nach Hohegeiß auf die „Sonneneckalm“. Dort genossen sie Natur pur und manche Leckereien.
Zwischendurch spielten viele gern wieder Bingo, alte Gesellschaftsspiele, sangen gemeinsam, wurden kreativ beim Basteln und Malen, sahen sich gemeinsam ihre alten Fotos an und betätigten sich auch verschiedener Bewegungsspiele. Die verschiedenen Gymnastikstunden, welche auch im Freien stattfanden, wurden wegen der hohen Temperaturen allerdings nur „piano“ ausgeführt.


Unsere Küche verwöhnte die Bewohner wieder einmal mit lecker Gegrilltem auf unserer Gartenterrasse. Das gefällt allen sehr gut, sie lassen sich dazu stets gern einladen.
Auch der Damenabend fand natürlich im Garten statt. Es war ein herrlicher Sommerabend, die Fruchtbowle war lecker und Knabbergebäck schmeckt unseren Damen immer. Es fanden lockere Gespräche statt und wir lachten herzlich über lustige Schmunzelgeschichten.
Der Juli verabschiedete sich mit hochsommerlichen Temperaturen, nun hoffen wir, auch im August noch solch tolle Sommertage genießen zu dürfen ……
Gewitter im Sommer
Unglaublich heiß ist dieser Tag.
Die Luft bewegt sich kaum.
Insekten schwirren dort im Hag.
Gespannte Erwartung steht im Raum.

Wie lange noch hält der Himmel zurück
die geballte Energie?
Ein Regenguß wäre der Pflanzen Glück,
lautlos schreien sie.

Schickt der Himmel den Regen sacht?
Oder mit Blitz und Donner?
Wie er´s auch macht:
"Es ist Sommer!"



Rückblick Juni 2013

Angefangen hat der Monat mit einem Gedächtnistraining zum Thema Reisen. Es wäre auch kein anderes Thema besser passend zu einem Sommermonat, aber wettertechnisch gesehen, gab sich der Juni eher wie April, nämlich … chaotisch. Es gab einige Sommertage, an welchen wir mit den Bewohnern unsere Einzel- oder auch Gruppenbeschäftigungen auf die Terrasse und angrenzenden Park verlegten. An einem besonders schönen Sommertag fuhren wir auf Kaffeefahrt. Sie führte uns wieder ins herrlich gelegene und von unseren Bewohnern sehr geliebte Selketal. Eine Einkehr zur Kaffeezeit ist stets ein Muss. Die fröhlichen Gesichter der Mitfahrenden geben uns Bestätigung, dass diese Ausflüge etwas Besonderes sind.

In diesem Monat kamen auch wieder unsere Geburtstagskinder der letzten Wochen in den Genuss einer extra gemütlichen Kaffeetafel. Bei Musik und Leckereien aus der Küche, sowie einem Glas Sekt zum Anstoßen auf ihr Wohl, verbrachten sie gemeinsam eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Zeit.

Unsere Herren verlebten ihren „Herrenabend“ in kleiner, aber gemütlicher Runde. Wie gewohnt unterhielten sie sich bei einem Glas Bier oder Wein und Knabbereien über Erlebnisse aus jungen Jahren.

Der 13. (diesen Monat keine magische Zahl) stand ganz im Zeichen des Matjes. Diesen Fisch gab es in verschiedenen Variationen zum Mittag und die Speiseräume wurden passend dazu mit maritimen Deko-Artikeln ausgestattet. Nachmittags sangen die Bewohner gemeinsam im Foyer eine Reihe von Seemannsliedern, es gab auch Wissenswertes rund um den Matjes und anderes Grätengetier. Umrahmt wurde dieser Seemanns-Nachmittag von 2 Damen mit Akkordeon und Gitarre im Seemannskostüm.

Zwischen den „besonderen“ Tagen, gab es bekannte Angebote, wie Gymnastik in verschiedenen Gruppen, Küchenhilfe, Kreative Angebote, vieles zum Nachdenken, Lesestunden, Bewegungsspiele, gemeinsame Filmzeiten, Austausch von eigenen Fotos der Bewohner – als Erinnerungstherapie, sowie eine Stunde der Wahrnehmung der Sinne. Am 2. Donnerstag im Monat kam Pfarrerin Frau Beyer zum Gottesdienst in unsere Einrichtung und am letzten Donnerstag gab es einen Dia-Vortrag zum Thema „ Die Weltmeere“. Diese Nachmittage und auch der musikalische Nachmittag mit Herrn Lubos sind beliebt und gut besucht.

Unsere Damen des Hauses unterhielten sich am Damenabend über einen Bildband über frühere Gaststätten und Hotels der Stadt Blankenburg. Viele unter ihnen kennen diese noch aus ihrer Jugendzeit, da gab es genug Gesprächsstoff. Eine leckere Fruchtbowle rundete diesen gemütlichen Abend ab.

Da der Juni uns an 3 Tagen auch subtropische Temperaturen bescherte, musste leider die 2. Kaffeefahrt in diesem Monat ausfallen. Das Wohl unserer Bewohner steht bei allen Unternehmungen immer an 1. Stelle. Aber „Aufgeschoben“ ist nicht „Aufgehoben“!

An einem schönen Tag hielten wir uns mit allen Heimbewohnern auf unserer Terrasse auf und servierten ihnen zum Mittag Leckeres vom Grill. Sie durften zwischen saftigem Steak, Boulette oder Grillwürstchen, je nach Geschmack, wählen. Allen hat es sehr gut geschmeckt, einen besonderen Dank an unsere Küche!

Den Abschluss dieses doch turbulenten Monats bildete ein Nachmittag, welchen uns Schüler des Landesgymnasiums für Musik aus Wernigerode unter der Leitung von Frau Korporal gestalteten. Wir hörten Klavierstücke und Gedichte rund um schöne Insekten …. Schmetterlinge.
Es war ein ganz besonderer Hörgenuss für unsere Bewohner und wir hoffen, diese Schüler bald einmal wieder begrüßen zu dürfen.

Nun haben alle nur einen Wunsch: ….etwas mehr Wärme und Sonne….



Rückblick Mai 2013

Ist der Mai auch kühl und nass,
füllt er dem Bauern Scheu`n und Fass!

Diese alte Bauernregel trifft im Nachhinein dieses Jahr für den Monat Mai zu. Aber es gab auch einige Tage, wo wir den Begriff „Wonnemonat Mai“ verwenden konnten. An diesen Tagen lockte es unsere Bewohner auf die gemütlichen Sitzgelegenheiten auf den Balkon, in den Garten oder auch vor den Eingang des Heimes. Sie beobachteten, wie schnell Mutter Natur uns den langen Winter vergessen ließ und zeigte uns alle Farben, die die Natur im Frühjahr zu bieten hat.

Genug bunte Farben boten unseren Bewohnern die unterschiedlichsten Beschäftigungsstunden, in Einzel- oder Gruppenbetreuung. Der Mai-Feiertag ließ sie in alten Erinnerungen schwelgen, es gab aber auch eine Unterhaltung mit Themen der heutigen Zeit.
Der Damenabend im Monat Mai entführte unsere Damen in die 50iger Jahre – „Wie war damals eine Familie, die Wohnung, die Arbeit, aber auch die Geselligkeit am Feierabend?“. Bei leckeren Knabbereien und einem Gläschen Sekt gab jede Dame etwas von damals preis.
Zwischen unseren vielseitigen Angeboten fuhren wir natürlich auch im Wonnemonat Mai auf Kaffeefahrt. Die 1. im Monat Mai ließ uns nach einer Harzrundfahrt, teilweise sogar im Nebel, im tiefsten Selketal im Mägdesprung einkehren. Hier werden wir stets mit kulinarischen Leckereien an Kuchen und Eis verwöhnt. Unsere 2. Kaffeefahrt führte die nächsten Bewohner ins Baumkuchenhaus nach Wernigerode. Dies ist auch eine Einkehr mit geschichtlichem Hintergrund und schon vom Baustil des Kaffeehauses her, eine Besonderheit. Einen Hingucker auf der Hin- und Rückfahrt boten uns herrlich blühende Rapsfelder.

Unsere musikalischen Angebote – „Claudias Liedertruhe und Musik mit Herrn Lubos“ finden immer großen Anklang. Viele der Bewohner lassen sich sehr gern zu diesen Stunden einladen.

Nun gab es aber für unsere Herren im Mai ein besonderes Highlight. Zu ihrem Ehrentag, dem Männertag, Vatertag oder auch Christi Himmelfahrt genannt, schauten sie der Aufführung einiger Bauchtänzerinnen mit großer Begeisterung zu und. Im Anschluss wurde bei Kaffee, Kuchen und guter Musik der Männertag singend und schunkelnd weiter gefeiert .

Zu den Feiertagen im Mai zählt Pfingsten. An diesen Tagen hatten die Bewohner in Gemeinschaftsstunden viel Gelegenheit über dieses Fest aus früheren Zeiten zu plaudern.

Genüsslich gab es im Mai auch unser traditionelles Spargelessen. Spargel mit holländischer Soße mit oder ohne Schnitzel wurde von unseren Bewohnern mit großem Appetit verspeist.
Zu dieser speziellen Mahlzeit wurden die Tische mit der entsprechenden Dekoration und frischem Grün geschmückt.

Den Abschluss im Mai gestaltete Frau Alt mit einem interessanten Dia-Vortrag über „Deutsche Alleenstrassen“. Diese gibt es in Deutschland sehr viele und sie sind immer eine Augenweide.
Mit diesen tollen Ausblicken in die schöne Natur, verabschieden wir den Mai und singen gern den bekannten Text eines sehr bekannten Liedes des Holländischen Entertainers Rudi Carrell:

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Ein Sommer, wie er früher einmal war……



Rückblick April 2013

April

Was kümmert´s dich in deinen Wolken droben,
du launischer April,
ob wir dich tadeln, oder loben?
Ein großer Herr tut meistens, was er will.
Auch halten wir geduldig still,
und leiden, was wir leiden müssen.
Gib uns zuweilen nur ein wenig Sonnenschein,
damit wir dessen uns erfreun:
dann magst du wiederum mit Schnee und Regengüssen,
mit Sturm und Blitz und Hagel dir
bei Tag und Nacht die Zeit vertreiben!
In unsrer Kleinstadt hier
soll dennoch gutes Wetter bleiben.

Wie im obigen Gedicht, erlebten wir den Monat April vom Wetter her wirklich launisch.
In den ersten Tagen zeigte er sich noch hartnäckig im Winterkleid und wollte dieses auch nicht so schnell ablegen. So brachten wir unseren Bewohnern mit vielen verschiedenen Angeboten, welche sie mit Freude annahmen, den Sonnenschein ins Heim. Angefangen vom Ostermontag, dort gab es noch einmal eine Klönrunde rund ums Osterfest.
Seit einiger Zeit haben unsere Bewohner ihre Liebe für „Filme“ aus der guten alten Zeit entdeckt, welche wir uns entweder in kleiner Runde über das Fernsehen, oder mit Beamer über eine Leinwand in größerer Gruppe, ansehen. Beliebt sind Filme mit alten deutschen Schauspielern, auch mal lustig, wenn Heinz Ehrhardt in den Hauptrollen zu sehen ist.

Dann durften wir endlich die Schneeschmelze miterleben! Es kam grüner Rasen zum Vorschein und Dank der schnell ansteigenden Temperaturen, trauten sich auch die ersten zarten Knospen der Blumen, Büsche und Bäume rund um unsere Einrichtung ans Tageslicht.
So hielt uns auch nichts mehr von den lang ersehnten Kaffeefahrten ab. Die erste Kaffeefahrt 2013 führte uns aber noch einmal in tief verschneite Harzorte, aber die Einkehr fand in einer Waldwirtschaft mit gut geheiztem Kamin statt. Diese Menge Schnee hatten unsere Mitfahrer nun doch nicht mehr erwartet.
Die 2. Kaffeefahrt des Monats führte bei Frühlingstemperaturen nach Sophienhof auf die Ziegenalm. Dieser Ort ist ein sehr beliebtes Kaffeefahrtziel. Alle Bewohner hatten auf beiden Fahrten wie immer viel Freude an der Natur unterwegs, aber auch an den verschiedenen Köstlichkeiten.

Im April kamen zuerst unsere Damen zu ihrem gemütlichen Abend. Bei Musik, wie Schlager der 50iger, 60iger Jahre, ließen sie sich Naschereien und dieses Mal eine Birnenbowle schmecken. Viele der Damen kannten noch Schlagerstars dieser Zeit und summten viele Melodien mit. Es fehlten nur die Herren zum Tanz.

Aber auch unsere Herren erlebten im April einen gemütlichen Abend. Sie unterhielten sich und sahen im Hintergrund einen Life-Mitschnitt eines Helene Fischer Konzerts. Genüsslich probierten einige Herren mal wieder wie in alten Zeiten ein „Herrengedeck“.

Musikalische Glanzpunkte waren in diesem Monat Claudias Liedertruhe und Singen mit Herrn Lubos. Zu diesen Veranstaltungen kommen unsere Bewohner sehr gern. Aber auch unser monatlicher Gottesdienst, die Bibelstunde und ein interessanter Dia-Vortrag gehören zum festen Programm jeden Monats.
Nicht zu vergessen sind auch die Angebote zur Küchenhilfe, Obstsalat, Gedächtnistraining,
Lesestunden, Bewegungs- und Gesellschaftsspiele, Kreative Gestaltung, Klönrunden, Einzelbetreuungen und natürlich auch unsere Gymnastikgruppen. Viele Bewohner nehmen diese Angebote sehr gern an und sind für die Vielfältigkeit sehr dankbar.
Wir verabschiedeten uns vom Monat April mit einem Hexenprogramm und Wissenswertem zur Walpurgis. Das Hexenprogramm wurde unseren Bewohnern von den Kindergartenkindern vorgetragen - wie immer eine Riesenfreude.

Nun blicken wir auf den Wonnemonat Mai, welcher uns ja mehrere Feiertage beschert und somit sicherlich viele Überraschungen bereit hält ……….



Rückblick März 2013

Schnee im März

Die Landschaft liegt im Winterweiß.
Seit vielen Stunden Schnee hier fällt.
Frau Holle wirft mit großem Fleiß
die kalten Sternchen auf die Welt.

Wie hätte mich zur Weihnachtszeit
dies’ weiße Flockenmeer entzückt!
Doch nun war Frühling schon bereit,
hat uns mit Blütenduft beglückt.

Jetzt ist der Glanz im Schnee begraben,
kein Krokus lila, gelb mehr schaut,
bis Frühling kommt, schenkt neue Gaben,
wenn Sonne wärmt und alles taut.

(Ingrid Herta Drewing, 2013)

Wie beim Lesen dieses Gedichtes unschwer zu erkennen ist, hat uns das Wetter im März eher an den Weihnachtsmonat erinnert, als das es der Frühlingsanfangsmonat sein sollte! Frost und
Schnee bescherte unseren Bewohnern herrliche winterliche Ausblicke aus ihren Fenstern, aber selbst sie hätten gern mit Frühlingsaussichten getauscht. Dieses Wetter war natürlich ein gutes Erinnerungsthema für unsere Bewohner. Da gab es genug über frühere „Winter“ zu erzählen.

In der ersten Märzwoche gab es für unsere Damen ihren geliebten Damenabend. An diesem Abend tauschten wir untereinander viele Koch- und Backrezepte aus. Mancher „Küchenkniff“ wurde da verraten. Verwöhnt wurden unsere Damen mit einem leckeren Kirschpunsch, dieses Mal mit einem Häufchen Sahne obenauf.

Am 08. März fand die alljährliche Frauentagsfeier statt. Unsere Bewohnerrinnen machten sich für diese Feier besonders hübsch und freuten sich über die für diesen Nachmittag festlich geschmückte Kaffeetafel. Umrahmt wurde die Feier durch Lyrisches, Nachdenkliches und natürlich auch Musikalisches von und mit „Claudia’s Liedertruhe“. Zum Abschluss bekam jede Bewohnerin zu ihrer Freude eine Blume als Anerkennung überreicht.

Zwischen dem 08. März und dem 20. März – Frühlingsanfang – gab es wie jeden Monat all unsere gern angenommenen Beschäftigungsangebote. Anfang der Woche wird unsere hauseigene Küche tatkräftig unterstützt, indem einige Bewohnerinnen mit dem Schälen von Kartoffeln und Gemüse sich bei netter Unterhaltung und Hintergrundmusik eine gemütliche Stunde gönnen. Hilfe bekommen sie von Herrn Fricke, welcher mit großer Freude gern das Schälen von Gurken übernimmt. Weiter sahen wir gemeinsam fern, sangen bekannte Lieder, spielten Bingo und andere Gesellschaftsspiele, grübelten beim Gedächtnistraining nach, feierten Gottesdienste, sahen uns einen interessanten Dia-Vortrag an und betätigten uns soweit es geht sportlich während der seniorengerechten Gymnastikstunden.
Ganz besonderen Dank gilt allen Helfern, die in mehreren kreativen Stunden alle Osterkörbchen für die Osterüberraschung am Ostersonntag selbst bastelten und mit Farbe und österlichen Motiven verschönerten. Besinnliche Stunden kamen im Monat März aber auch nicht zu kurz. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Bibelstunde, sowie auch die Klön- und Lesestunden in kleinen und größeren Gruppen.
Nachdem unsere Herren auch einen gemütlichen unterhaltsamen Abend bei Bier, Wein und Knabbereien verleben durften, gab es noch einen besonderen Höhepunkt:

…..Am 20. März zum Frühlingsanfang unser Frühlingsfest. Eingestimmt darauf hatten uns am Vormittag die Kindergartenkinder mit bekannten Frühlingsliedern. Alle Bewohner erfreuen sich dieser lieblichen Kinderstimmen und nehmen das Angebot in großer Zahl dankend an.
Und dann am Nachmittag noch eine Überraschung:   
…..Ein Marionetten-Theater der besonderen Art.

Unser Foyer wurde in eine Theaterkulisse mit großen Samtvorhängen in der Farbe lila verwandelt. Ein Ausschnitt in goldener Farbe ließ die Bühne erkennen. Als der Vorhang das 1. Mal fiel, trauten wir unseren Augen nicht. Etwa 1 Meter große Marionetten und passende Hintergrundkulisse verzauberten uns in eine Märchenwelt, wir sahen das Märchen Rumpelstilzchen. Diese Aufführung hinterließ bei unseren Bewohnern solch einen überwältigenden Eindruck, dass sie noch tagelang davon erzählten. Wir alle hoffen zu späterer Zeit auf ein Wiedersehen mit diesen toll ausgestatteten Marionetten.

Am 26. feierten unsere Geburtstagskinder, welche in den letzten Wochen ihren Geburtstag hatten, noch ein gemeinsames Kaffeetrinken. Dafür gab es Geburtstagstorte, eine festliche Kaffeetafel und natürlich fröhliche Unterhaltung.

Wir verabschiedeten den Monat März mit dem Osterfest. Karfreitag wurden die Bewohner an den Ursprung und Bedeutung dieser Feiertage heran geführt, an beiden Osterfeiertagen gab es bunte Geschichten und Erinnerungen an Ostern aus längst vergangenen Tagen.   

Begrüßen wir nun den Monat April, wie es in einem Gedicht von Roman Herberth heißt:


Der launische April

In jeder Nacht herrscht Frostgefahr.
Man kann es leider nicht verhüten.
In Zukunft sind die Kirschen rar,
kein warmer Schal schützt ihre Blüten.

Kurz später strahlt der Sonnenschein.
Dann schwitzt man in der Affenhitze.
Ein schwüles Wetter stellt sich ein,
dann hageln noch Gewitterblitze.

Es ist ein schnelles Hüh und Hott.
Was wird, ist nicht vorherzuahnen.
Mir scheint sogar der Wettergott,
kann seine Taten nicht mehr planen.

Das Wetter spielt total verrückt.
Und dem April, dem fehlen Tassen.
Die Blume strahlt, und schaut geknickt.
Und was geschieht, ist nicht zu fassen.



Rückblick Februar 2013

..auf einen nicht ganz gewöhnlichen Monat….Februar

Mit einem sehr treffenden Gedicht möchten wir unseren Rückblick auf den Monat Februar beginnen, denn im Mittelpunkt steht jedes Jahr die Faschingsfeier.


Fasching
© Martina Decker

Wenn
der Teufel mit den Engeln lacht,
der Bär dem Kätzchen schöne Augen macht,
die Elfe sich in Dracula verliebt,
ein rosa Hase Drinks ausgibt,

wenn
Schmetterlinge tanzend schweben,
netten Cowboys Küsschen geben,
Batman in der Ecke steht
und Suleika ihm den Kopf verdreht,

wenn
Sambamädchen fröhlich lachen
den Indianern schöne Augen machen
und das Burgfräulein beschwipst
mit einem Clown vorn an der Theke sitzt,

dann
ist es Faschingszeit !
Regiert mit froher Leichtigkeit
Gott Jokus seine Recken.
Ob Narren oder Jecken
ein jeder frönt der Narretei
denn schon
am Aschermittwoch ist's vorbei !

Unsere Faschingsfeier wurde am 13. Februar gefeiert. Viele lustige und bunte Kostüme der Angestellten und natürlich auch die bunten selbst gebastelten Hüte der Bewohner ließen unschwer erkennen, dass an diesem Nachmittag die Närrische Zeit noch nicht zu Ende war. In vorangegangenen Tagen wurden die Hüte mit vielen fleißigen Händen unserer Bewohner gearbeitet. Dabei wurde schon einstimmende Karnevalsmusik gespielt und kräftig die Stimme geprobt. Das war auch nötig, denn die Stimmungskanone Frau Kilian, verkleidet als eine berühmte Diva, forderte mit bekannten Faschingsmelodien unsere Bewohner zum Mitsingen und Schunkeln heraus.
Sogar unsere Einrichtungsleitung und Angestellte aus der Pflege und Sozialer Betreuung wurden in kleinen Sketchen einbezogen. Viele Fotos an unserer Infowand zeugen davon und gewinnen uns heute noch ein Lächeln ab. Abgerundet wurde dieses tolle Erlebnis durch bunte Dekoration über den Köpfen der Bewohner und natürlich auch auf den Tischen, sowie beliebte Leckereien aus der Küche und Sekt zum gemeinsamen Zuprosten!

Zwei Tage vorher erfreuten sich unsere Damen wieder eines gemütlichen Abends für sie allein, diesmal passend zum Tag – Rosenmontag. Dieser Abend wurde die Generalprobe zum Faschingsfest, denn es wurde schon fleißig gesungen und getanzt.

Natürlich gab es einen solchen gemütlichen Abend auch für unsere Herren im Haus. Zum Themen- und Gedankenaustausch hatten sie sich die Erlebnisse der Wendezeit gewünscht. Es war ihnen allen ein Bedürfnis, die eigenen Erfahrungen mal in dieser Runde weiter geben zu können. Dabei ließen sie sich gern ein Bierchen oder auch guten Rotwein munden.

Unsere gewohnten Angebote der Beschäftigung, wie Küchenhilfe, Singen, Gesellschafts- + Bewegungsspiele, Lese- und Klönstunden, Bingo, Gedächtnistraining und viele mehr, fanden wie stets zu gewohnten Zeiten und zur Freude aller Bewohner statt. Aufgrund der großen Beliebtheit der Gymnastikstunden, richteten wir eine 3. Gruppe ein. Diese wird fachmännisch von unserer Ergotherapeutin betreut.

Am 2. Donnerstag des Monats wurde wie gewohnt, der evangelische Gottesdienst von Pfarrerin Frau Beier gehalten. In der Bibelstunde gab es eine Woche später eine Auslegung der Jahreslosung 2013.

Zwei musikalische Higlihts gab es noch im Februar, am Anfang des Monats - Claudias Liedertruhe – und am 20. 02.    – Musik mit Herrn Lubos -.

Der monatliche Dia-Vortrag entführte unsere Bewohner am letzten Tag des Monats Februar entlang der „Seidenstraße“.

Wettertechnisch wurde der Monat Februar in kalten und schneereichen Fängen des Winters gehalten, aber die Sehnsucht nach Frühling ist unter unseren Bewohnern stark verbreitet. Freuen wir uns gemeinsam auf ihn!



Rückblick Januar 2013

Beginnen möchten wir den Rückblick mit einem altbekannten Gedicht, welches unseren Bewohnern aufgrund des tollen Winterwetters aus Kindertagen in Erinnerung ist:
Vom Büblein auf dem Eis
Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
und spricht zu sich ganz leis:
"Ich will es einmal wagen,
das Eis muß doch nun tragen.
Wer weiß!"

Das Büblein stampft und hacket
mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
und krach! schon bricht's hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt,
als wie ein Krebs und zappelt
mit Arm und Bein.

"O helft, ich muß versinken
in lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muß ertrinken
im tiefen, tiefen See!"
Wär' nicht ein Mann gekommen,
der sich ein Herz genommen -
o weh!

Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es so heraus,
vom Fuße bis zum Kopfe
wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hat's geklopfet
zu Haus.
von Friedrich Wilhelm Güll
Diese Erinnerungen wurden in mehreren Klönrunden ausgiebig ausgetauscht. Während dessen verschwand die Weihnachtsdeko und es wurde passend zum Wetter, winterlich dekoriert.
Zum Anfang des neuen Jahres gab es am 08. Januar unser großes Neujahrsfest. Hierzu wurden das Foyer und der Speisesaal im Erdgeschoss festlich geschmückt. Musikalisch umrahmte die, bei unseren Bewohnern beliebten, „Olle Oma“ das Fest. Sie singt bekannte Lieder nicht nur allein, sondern versteht es gut, die Bewohner zum Mitsingen einzuladen und zum Schunkeln zu animieren. Auch gab sie so manchen Schmunzelbeitrag zur Belustigung von sich. Unsere Küche rundete das Fest mit süßen Leckereien ab.
Gleich einen Tag später, also am 9. Januar feierten ca. 60 Senioren der Volkssolidarität Blankenburg in unserem Heim gemeinsam ihren Jubiläumsgeburtstag. Hierzu ist das Foyer und der Speisesaal wieder festlich eingedeckt worden. Ein musikalisches Programm, sowie die Kindergartenkinder der Kita „Onkel Thom‘s Hütte“ sorgten an diesem Kaffeenachmittag für festliche Stimmung. Den fröhlichen Gesichtern aller teilnehmenden Senioren sah man an   -   es hat ihnen bei uns sehr gut gefallen.
Für unsere Senioren folgten im Januar gewohnte Beschäftigungsangebote wie: Gedächtnistraining, Gymnastik, Kreative Gestaltung, Gesellschafts- und Bewegungsspiele, gemeinsames Fernsehen, Küchenhilfe und zu dieser Jahreszeit auch Kuchenbacken.
Unser Damenabend war für die Damen ein Ausflug über den „großen Teich“. Sie erlebten einen Reisebericht über eine abenteuerliche Fahrt mit dem Motorrad durch Amerika. Während sie sich die spannenden Fotos ansahen, kamen die kulinarischen Genüsse, wie Bowle, Glühwein und Knabbergebäck nicht zu kurz. Rundum war es ein geselliger Abend.
Feste Termine fanden auch im Januar wieder statt. Monatlich gibt es einmal den evangelischen Gottesdienst, eine Bibelstunde, Dia-Vorträge, Singen mit Herrn Lubos, Claudia’s Liedertruhe und seit kurzem auch eine katholische Messe. Unsere Bewohner nehmen gern daran teil und freuen sich schon im Vorfeld sehr darauf.
Natürlich kamen auch unsere Herren im Januar nicht zu kurz. Ein interessanter geselliger Abend ließ sie mal „unter sich“ sein. Beim Thema „Musik“ gab es eine anregende Unterhaltung über Pop bis hin zur Klassik. Dabei genossen unsere Herren manches Glas Bier oder Wein und griffen gern zum Knabbersnack.
Da wir wegen der winterlichen Witterung noch keine Kaffeefahrten anbieten, gab es wie schon zur Tradition geworden, einen Kaffeehaus-Nachmittag im Foyer. Dieser ist von vielen Bewohnern sehr beliebt und sie lassen sich die besonderen Kaffeesorten und den leckeren Kakao gut schmecken. Durch die dafür hergerichtete Atmosphäre, fühlen sie sich in ein echtes Café versetzt. Stilecht werden ihnen ihre „Wünsche“ in entsprechender Kleidung serviert.
Nun verabschieden wir den Monat Januar und freuen uns auf das närrische Treiben im Februar mit einem dreifachen „Stadtpark - Helau, Helau, Helau“



Rückblick Dezember 2012

Advent, Advent
ein Lichtlein brennt............

Dieser, von Kindheit an bekannte Vers, fiel unseren Bewohnern ein, als sie sahen, dass viele fleißige Hände unser Heim weihnachtlich schmückten. Gern ließen sie sich dazu einladen.

Einstimmend auf die gemütlichste Zeit des Jahres gab es am Sonntag, dem 1. Advent die Gelegenheit für alle Bewohner, Weihnachtslieder zu singen und Weihnachtsgedichte zu hören. Ein paar Tage später folgte das große Plätzchen backen. Hierbei wurde mit Freude an das Backen während der Weihnachtszeit im früheren Zuhause gedacht.

In der 1. Adventswoche bescherte uns Väterchen Frost eisige Temperaturen und der Niederschlag kam als Schnee herunter, alles verwandelte sich in ein "Wintermärchen". Aus diesem Grund ließen wir unsere angedachte Kaffeefahrt am Nikolaustag auch ausfallen - unsere Bewohner waren uns im Heim sicherer behütet.

Ein unterhaltsames Weihnachtsprogramm mit unserer "Ollen Oma" gab es dann am 2. Adventswochenende. Frau Kilian verstand es wieder einmal, viel Frohsinn unter unseren Bewohnern zu verbreiten. Alle sehen schon mit Freude ihrem nächsten Auftritt entgegen.

Die 3. Adventswoche war diese Jahr voll von tollen Highlights. Als 1. gab es einen gemütlichen Damenabend, dann folgte der Auftritt der Kinder aus der Kita "Onkel Tomms Hütte". Inhaltlich viele bekannte Weihnachtslieder - eines sogar in englischer Sprache. Der monatliche Gottesdienst wurde von Posaunenklängen begleitet und wie kann es in der Vorweihnachtszeit anders sein, verzauberte uns die Gruppe "Mille fleur" mit einem herrlich vorgetragenem Märchenprogramm, natürlich in passenden Kostümen. Unsere Bewohner fühlten sich an diesem Nachmittag in die Welt der Feen und Prinzen versetzt.

Dann war es soweit: der 15. Dezember 2012 -    wir feiern 5-fähriges Bestehen!
Am Vormittag erfreute uns das Kommen vieler geladener Gäste, u. a. auch Bürgermeister Herr Noll. Nach einem interessanten Rückblick unserer Einrichtungsleiterin Frau Rucks, verwöhnte die Küche des Hauses alle mit einem schmackhaften abwechslungsreichen Mittagsbuffet. Am Nachmittag gab es für Interessenten die Möglichkeit, sich im Rahmen der "offenen Tür" über das Heim, verschiedene Bewohnerzimmer und den Tagesablauf zu informieren.
Infostände verschiedener Institutionen trugen ihren Anteil hierzu bei.

Am 3. Adventssonntag sangen wir alle in gemütlicher Runde bekannte Weihnachtslieder. Unterstützt wurden wir von Gitarren- und Akkordeonmusik.

Natürlich kamen in den Adventswochen keine unserer beliebten Beschäftigungsangebote zu kurz. Es wurde gebastelt, gemalt, geturnt, gekegelt, die Küche durch Gemüseschälen unterstützt, gelesen, das Gedächtnis angestrengt und auch noch für alle Weihnachtskuchen mit Lebkuchengewürz gebacken.

Am 4. Advent gab es unsere Weihnachtsfeier für alle Bewohner im festlich dafür hergerichteten Foyer. Für alle Bewohner ist es eine große Freude, in diesem Rahmen gemeinsam an einer Weihnachtstafel sitzen zu können und dann noch von einem Weihnachtsmann beschenkt zu werden, welcher ihnen in seinem Aussehen aus besten Kindertagen in Erinnerung ist.
Musikalisch gab es erlesene Weihnachtslieder vom Bariton Thomas Nürnberg zu hören.

Besinnlich und etwas ruhiger ging es nun am Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen zu. Freude brachten unseren Bewohnern an diesen Tagen auch viele Verwandte und Freunde.

Am 27. 12. spielten dann die Kinder der Evangelischen Kirchgemeinde unter Leitung von Frau Pfarrerin Beier unseren Bewohnern ein Krippenspiel vor.

Zum Abschluss im Dezember gab es an Silvester noch einmal in einer Klönrunde die Möglichkeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen.
Zur bald folgenden Neujahrsfeier werden wir gemeinsam das neue Jahr begrüßen.

Na dann:   Prost Neujahr.....

Rückblick November 2012

Es ist soweit, nun kommt die Zeit der Heimeligkeit. Die Tage werden kürzer und auch der Aufenthalt vieler Bewohner im Glaseingang unseres Heimes muss aufgrund der Kälte, die dieser Monat mit sich bringt, eingestellt werden. Dies nahmen wir zum Annlass, unseren Bewohnern im November viel Licht und Wärme zu bringen.

Zur ersten Kaffeefahrt führte uns der Weg noch einmal mit letzten farbigen Blättern durch den Harzer Wald bis hin nach Drübeck. Am Kaminfeuer schmeckte unseren Mitfahrern Kaffee und Kuchen besonders gut.

Am Martinstag gab es während eines Gedächtnistraining alles Wissenswerte über den Heiligen Martin zu erfragen und erfahren. Die anwesenden Bewohner erstaunten uns mit vielen richtigen Antworten.
Einen Tag später genossen viele Heimbewohnerinnen wieder einen Abend nur für sie allein. Bei Stachelbeerbowle, Pralinen und Knabbereien hatten sie ihren Spass beim Wörterrätseln. Auch wurden wieder zur Freude aller lustige Kurzgeschichten oder mancher Witz zum Besten gegeben.

Nun kam der 15. November heran. Lange wurde unser Lichterscheinfest angekündigt. Zu diesem Fest wird das Foyer mit mehreren bunten Lichterketten in ein anheimelndes Licht verwandelt. Auf den Tischen gab es Kerzenschein aus Gläsern, welche fleißige Hände vieler Bewohner in einigen Kreativstunden mit farbigen Motiven versahen. Glühwein und wohlschmeckende Früchtetees verbreiteten einen angenehmen Duft. Umrahmt wurde das Lichterscheinfest durch ein buntes Programm mit „Claudias Liedertruhe“. Viele bekannte Lieder wurden gesungen und man lauschte mancher Licht- oder Laternengeschichte.

Zwischen den Highlights gab es wie jeden Monat viele Gruppenangebote, wo gesungen, gebastelt, gebacken, gespielt, gekegelt und natürlich auch etwas für die Beweglichkeit getan wurde. Die Gymnastikstunden erfreuen sich vieler Teilnehmer.
Oft stöhnen sie zwar über die Schwierigkeit mancher Übung, aber mit lustigen Massagegeschichten aktivieren sie sogar ihre Lachmuskeln.

Unsere zweite Kaffeefahrt war eine Fahrt durch den Novembernebel. Wir fuhren nach Halberstadt und staunten nicht schlecht, denn vor uns lag Halberstadt herausgelöst im hellsten Sonnenschein. Der Weg führte uns bis zum Tiergehege und wir beschlossen, dieses Ausflugsziel im nächsten Jahr einmal wahrzunehmen. Jetzt zog es uns doch lieber in ein Café, wo wir uns wärmen konnten und natürlich den „Kalorien“ wieder einmal hingaben.

Andachtsthema während des Gottesdienstes und auch die Gruppenstunde am Buß- und Bettag befasste sich mit dieser Zeit im November. Gerade unsere Bewohner gedenken an diesen Tagen ihren lieben Verstorbenen und sind dankbar diese Angebote annehmen zu dürfen.

Ein Dia-Vortrag ließ unsere Heimbewohner auf einem Ausflugsschiff eine Reise auf der Havel von Werder bis Berlin genießen. Diese Gruppenstunde findet auch bei manchen Angehörigen, welche gerade zu Besuch sind, großen Anklang.

Zum Abschluss der Aktivitäten im November gab es d

Rückblick Oktober 2012

Goldener Oktober, so haben wir diesen Monat aufgrund der sehr sonnigen und warmen Tage zur Monatsmitte in guter Erinnerung. Farbig schön durch die bunte Färbung all der Blätter an den Bäumen, welche unsere Bewohner rings um unser Heim bewundern konnten. Passend dazu wurde auch unsere Dekoration dem Thema Herbst angepasst.

Beginnend gab es am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit. Für unsere Bewohner wurde in der Angebotsstunde dieser Feiertag zum Thema gewählt.
Es fand ein reger Gedankenaustausch in gemütlicher Runde statt.

Die herrliche Pracht der Laubfärbung konnten viele Bewohner genießen, welche auf beiden Kaffeefahrten durch unseren bunten Harz an interessante Orte fuhren. Die erste Kaffeefahrt ging zur Huysburg, sogar mit Besichtigung der dortigen Klosterkirche. Die zweite Kaffeefahrt führte die Bewohner durch das gern durchfahrene Trecktal, weiter in Richtung Wernigerode bis hinauf nach Drei-Annen. Dort freuten sich alle Mitfahrer über die kulinarischen Genüsse und die vorbeischnaufende Harzquerbahn. Von der überwältigenden Farbgestaltung der Wälder schwärmen unsere Bewohner heute noch.

Die warmen Sonnentage ließen auch noch einmal im Oktober unseren Eismann mit den vielen leckeren Eissorten vorfahren. In diesem Punkt hoffen wir alle auf ein schnelles Frühjahr.

Unser Herrenabend im Oktober stand unter Themen aus Wirtschaft, Politik und natürlich auch Sport. Bei Bier, Wein und Knabbereien fanden hierüber interessante Gespräche statt.

All unsere anderen Angebote freuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. So wird gern gebacken, Obst und Gemüse geschält, gesungen, geklönt, gelesen, sich kreativ beschäftigt und auch gymnastisch und schwungvoll bewegt.

Der Gottesdienst im Oktober wurde ganz im Zeichen des Erntdankfestes gefeiert. Hierzu wurde der Altar mit vielen Gaben aus der Natur geschmückt.
Für unsere katholischen Bewohner gibt es jetzt einmal im Monat eine Andacht, gehalten von einem katholischen Pfarrer, der ihnen einen Teil seiner Freizeit durch den altersbedingten Ruhestand widmen möchte. Dieses Angebot wurde beim ersten Mal gern angenommen.

Die musikalischen Nachmittage, an denen unsere Heimbewohner mit Begleitung von Instrumenten wie Akkordeon, Gitarre und elektronischem Piano ihre Freude am Gesang unter Beweis stellen können, erfreuen sich großer Beliebtheit. Erstaunlicher Weise singen sie von bekannten Liedern stets mehr als nur die erste Strophe auswendig mit.

Wie in jedem Monat, so gab es auch im Oktober einen Dia-Vortrag. Dieses Mal mit Bildern vom Festumzug der 800-Jahr-Feier unserer Stadt Blankenburg. Bei vielen Bewohnern riefen diese Bilder alte Erinnerungen aus ihrer Kindheit wach.

Abschluss der Tage im Oktober bildete ein weiterer Feiertag, der Reformationstag. Wissenswertes über diesen Tag, vor allem zur Person von Reformator Martin Luther, wurde in geselliger Runde Gesprächsthema.

Der Monat Oktober verabschiedete sich mit ersten Frostnächten und der Rückstellung unserer Uhren um eine Stunde auf die Winterzeit. Nun sehen wir der dunkleren Jahreszeit entgegen und versuchen, diese unseren Bewohnern mit viel „Lichterschein“ zu erhellen……………

Rückblick September 2012

September – eigentlich ein Monat, welcher uns schon so langsam auf den bevorstehenden Herbst aufmerksam machen will. Aber dieses Jahr zeigte er sich mit viel Sonnenschein und noch warmen sommerlichen Temperaturen.

So nutzten wir dieses Wetter für unsere Kaffeefahrt, welche uns noch einmal ins idyllisch gelegene Selketal nach „Mägdesprung“ führte. Dieses Mal fuhren Bewohner mit, welche in den vorigen Fahrten nicht in den Genuss der Köstlichkeiten und des herrlichen Aufenthaltes in dieser einzigartigen Natur kamen. Dank des warmen Sonnenscheines konnten wir Kuchen, Kaffee und auch Eis im Kaffeegarten genießen.

Der monatliche Abend der Damen war sehr gut besucht. Wir fingen an uns Fotos von Babys, Kindern usw. anzusehen. Das war ein Einstieg und viele Bewohnerrinnen erzählten dann von ihren Kindern in diesem Alter. Nebenbei wurde gern genascht und die Fruchtbowle wurde bis auf den letzten Tropfen genossen. An diesem Abend gesellte sich auch Frau Heike Winter dazu, sie ist seit Anfang des Monats als ehrenamtliche Mitarbeiterin stets montags als Unterstützung in der Sozialen Betreuung tätig. So hatte sie die Möglichkeit, die Bewohnerinnen aller 3 Etagen näher kennen zu lernen.

Natürlich kamen auch unsere Herren diesen Monat nicht zu kurz. Auch sie trafen sich an einem Abend in gemütlicher Runde und klönten bei Bier und Wein über Politik, Sport und mehr.

Seit ein paar Wochen gibt es Immer am Dienstag ein ganz besonderes Highlight. Es kommt der Eismann. Unsere Bewohner haben es nun schwer, denn es gilt von über 18 Sorten Eis, das Beste herauszulecken. Viele haben nun schon ihre Sorte Eis gefunden. Sollte uns in den nächsten Wochen noch warmes Wetter beschieden sein, können wir diese Leckerei noch genießen.

In diesem Monat wurde am 18. das letzte Mal für diese Saison gegrillt. Da das Wetter an diesem Tag nicht das Verweilen auf unserer Terrasse zuließ, bekamen unsere Bewohner das Grillgut im Speisesaal serviert. Sie ließen es sich schmecken und waren dankbar, so nicht auf Würstchen und Co. verzichten zu müssen.

Seit geraumer Zeit ist das ganze Haus herbstlich geschmückt. Der Eingang des Heimes lädt zu einem Aufenthalt im Herbstwald ein. Dank an alle fleißigen Hände.

Traditionsgemäß fand am 26. September unser diesjähriges Herbstfest statt.
Am Vormittag erfreuten uns wieder die Kinder aus der Kita „Onkel Tom’s Hütte“ mit einem gut einstudierten Liederprogramm. Unsere Küche zauberte zum Mittag eine leckere Harzer Köhlersuppe.
Am Nachmittag gab es zum Kaffee Harzer Baumkuchen und später ein Musik- und Liederprogramm mit dem Gesangsduo Strauß. Sie verwöhnten unsere Bewohner mit Ohrwürmern rund um den Herbst und einige schwangen sogar ihr Tanzbein. Rundum war es ein schöner Einstieg in den bevorstehenden Herbst.

Den Abschluss des Monats bildete eine weitere Vernissage in unserem Haus.
Wieder stellen Künstler ihre gemalten Werke für einige Monate den Bewohnern und Gästen auf den Fluren zum Betrachten zur Verfügung. Umrahmt wurde die Vernissage mit Saxophon-Musik.